Ein kleiner Wegweiser zur Gesundheit des Miniature Australian / American Shepherds.

Die häufigsten genetischen Krankheiten sind:

  • MDR1 – Defekt (Medikamentenunverträglichkeit)
  • HD (Hüftgelenkdysplasie)
  • ED (Ellenbogengelenkdysplasie)
  • PL (Patellaluxation)
  • DM (Degenerative Myelopathie)

Augenkrankheiten:

  • HSF4 (Katarakt)
  • CEA (Collie Eyed Anomalie)
  • PRA (Progressive Retina Anomalie)
  • Iriskolobom

Des weiteren sind Zahnfehler, GebissfehlstellungenEinhodrigkeit und Epilepsie möglich.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten wie das genetische Erbgut eines Hundes mit diesen Krankheiten programmiert ist.

+/+   steht für nicht betroffen, was bedeutet er ist kein Träger dieser Gene
+/-    steht für Träger des Gens (Anlagenträger), kann weiter vererbt werden
-/-     steht für Träger des Gens (Merkmalsträger) und auch betroffen, wird weiter vererbt

Wenn Sie sich auf Welpensuche begeben, schauen Sie sich die Untersuchungen der Elterntiere genau an. Achten Sie bei der Verpaarung darauf, dass die Elterntiere bei den gleichen Krankheiten nicht +/- mit +/- , -/- mit -/- oder +/- mit -/-  aufweisen und verpaart werden.
Denn hier treffen Träger und Träger, betroffen und betroffen sowie Träger und betroffen aufeinander und das Risiko, dass  daraus kranke Welpen hervorgehen, ist hoch bzw. garantiert.

Für die “bunte” Zeichnung des Fell’s bei einigen Miniature Australian / American Shepherds ist das Merle – Gen verantwortlich.
Nehmen Sie Abstand von Welpen aus einer Verpaarung von zwei Merle Hunde.
Das Merle – Gen ist ein Letalgen. Hunde aus einer solchen Verpaarung können taub und/oder blind sein oder sie überleben die ersten Wochen erst gar nicht.
Daher verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz die Verpaarung von merlefarbenen Hunden untereinander!

Wir lassen unsere Zuchthunde auf diese Erbkrankheiten hin untersuchen, das heißt wir lassen ein DNA Profil erstellen, lassen sie röntgen um ein Ergebnis für die HD / ED zu erhalten und gehen jährlich zu einem Augenspezialisten.

Trotz der Auflistung von verschiedenen erblichen Krankheiten, ist der Miniature Australian/American  Shepherd ein gesunder, robuster Hund. Einschnitte in diese Gesundheit der Rasse sind auch darauf zurück zuführen, dass in den letzten Jahren immer mehr inkompetente Züchter ans Werk gegangen sind und das Geschäft mit den papierlosen Aussies sich stark verbreitet.

Jeder Welpenkäufer kann einen Teil zur Gesundheit der Rasse beitragen, indem er sich bestens informiert – auch über rassetypische Krankheiten – und mit diesem Wissen einen kompetenten, seriösen Züchter aufsucht!

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:
www.aussie.de

www.ashgi.org

besuchte Seminare: